Archiv für den Autor: Ulrich Erdmann

IQHP „öffnet Tür“ in der Berufspolitik

von rechts nach links:
Dr. med. Wolf-Dieter Hirsch/Kontrollrat Klinische Medizin/Komplementär-Medizin IQHP, Ulrich Erdmann/1. Vors. BDN e.V./IQHP, Herbert Eger/1. Vors. BDHN e.V./IQHP, Vorsitzender Gesundheitsausschuss Dt. Bundestag Erwin Rüddel, Homeira Heidary/Medienbeauftragte IQHP, Klaus-Rüdiger Goebel/Fachbeauftragter Akupunktur, TCM/IQHP

Initiative für Qualitätssicherung im Heilpraktikerberuf/IQHP „öffnet Tür“ in der Berufspolitik

IQHP-Vertreter mit Gesundheitsausschuss-Vorsitzendem/Dt. Bundestag am 18. Juni 2020 im Paul-Löbe-Haus, Berlin

Die Initiatoren der IQHP sind der Bund Deutscher Heilpraktiker und Naturheilkundiger e.V., der Berufsverband Deutsche Naturheilkunde e.V und der Verband Deutscher Heilpraktiker e.V.

Die IQHP nimmt durch ihre jeweils vertretenden Verbände teil an der Offenbacher Runde deutscher Berufs- und Fachverbände und an der Gesamtkonferenz deutscher Heilpraktiker-Verbände und Fachgesellschaften. In diesen kollegialen Gesprächskreisen sind nahezu alle in Deutschland tätigen Berufsverbände, Fachgesellschaften und Initiativen beteiligt.
Auf dieser Kommunikationsebene wird in Arbeitsgruppen intensiv an berufsständischen Inhalten gearbeitet.
Die IQHP begrüßt und unterstützt alle verantwortungsvoll und fachkompetent geführten  Arbeitsgemeinschaften, die aus der Offenbacher Runde und der Gesamtkonferenz hervorgegangen sind.
Ziel der IQHP ist der Erhalt der Therapiefreiheit im Heilpraktiker-Beruf und die Stärkung der Patientensicherheit und des Patientenschutzes.
Weitere Ziele der IQHP sind die Unterstützung, Vernetzung und Stärkung aller in Deutschland tätigen Heilpraktiker*innen, Berufs- und Fachverbände, Fachgesellschaften, Initiativen, Aktionsbündnisse, Netzwerke und Blogger, um die Sichtbarkeit unseres Berufes und unserer Berufsinteressen in der Öffentlichkeit zu stärken.
Die IQHP ist der Meinung, dass der Berufsstand der Heilpraktiker*innen in Deutschland derzeit hervorragend durch die bestehenden Berufsverbände und Fachgesellschaften vertreten wird.
Die IQHP ist der Auffassung, dass der Berufsstand der Heilpraktiker in der Berufsausübung, Ausbildung, Fortbildung und Qualifizierung die Anforderungen erfüllt, um als wertvoller Leistungsträger für die Patienten in der medizinischen Versorgung tätig sein zu können.
Das Hauptanliegen der IQHP ist die Einführung einer geregelten einheitlichen Heilpraktiker-Ausbildung im Rahmen einer Qualitätssicherungskette zur Schaffung eines Ausbildungsstandards unter zentraler Mitwirkung und Verantwortung der aktiv in die Heipraktikerausbildung eingebundenen Berufs- und Fachverbände in Deutschland im gesetzlichen Rahmen des HPG/1.DVO.
Die IQHP hat zur Erreichung dieses Ziels Vorschläge zur Einführung einer geregelten Heilpraktiker-Ausbildung mit den notwendigen beruflichen Qualitätsmaßnahmen verfasst und dem Bundes-ministerium für Gesundheit im Rahmen einer Anhörung im Oktober 2017 ausgehändigt.
Diese Dokumentation (Interner Leitlinien-Katalog IL4HP) wurde erstmalig 2008 verfasst und seither jährlich kontinuierlich aktualisiert und überarbeitet.
Die Ausgabe 2019 wurde von der IQHP im Dezember 2019 an alle Entscheidungsträger aus dem Gesundheitswesen (Bundesministerium für Gesundheit, Landesministerien für Gesund-heit, Gesundheitsausschuss) mit Vorschlägen zu einer moderaten Reform des Heilpraktiker-wesens übermittelt.
Bei dieser Reform soll die Therapiefreiheit und das Heilpraktikergesetz unangetastet bleiben und Lösungswege durch Änderungen der Zugangsvoraussetzungen unter Nutzung bereits vorhandener QM-Standards und Strukturen aufgezeigt werden.
Dabei soll den Berufsverbänden mehr Verantwortung und Mitwirkung zuteil werden, um zukünftig nach innen einen berufsinternen Kontrollstatus und nach außen Sicherheit in der Berufsausübung und Berufsausbildung dauerhaft gewährleisten zu können.
Die bisherigen Rückmeldungen von den Entscheidungsträgern der Politik waren und sind durchweg positiv.
Unterstützt wird die IQHP von Netzwerken, Naturheilkunde-Portalen und Einrichtungen der naturheilkundlichen Pharmaindustrie, vom Aktionsbündnis Moderne Heilberufe, Kollegen*innen und Befürwortern, die für eine Qualitätssicherung im Heilpraktikerberuf stehen.
Die Initiative für Qualitätssicherung im Heilpraktikerberuf hat in den letzten Wochen mit ihren Aktivitäten „Türen geöffnet“ für einen Dialog mit den politischen Entscheidungsträgern. Wir haben erreicht, dass sich unser Kontakt zum Bundestag, MdB Alexander Krauss, der sich für unseren Beruf stark engagiert und seit Monaten mit unterschiedlichen Heilpraktikerverbänden kommuniziert, den IQHP-Gedanken angeschlossen hat und in einer Pressemitteilung ein Statement verfasst hat, welches zum Wohle unseres ganzen Berufsstandes ein positives Zeichen in der Öffentlichkeit setzt.

BDN e.V. – für Therapiefreiheit und Qualitätssicherung im Heilpraktikerberuf IQHP

Die IQHP wird vertreten vom Berufsverband Deutsche Naturheilkunde e.V., vom Bund Deutscher Heilpraktiker und Naturheilkundiger e.V. und vom Verband Deutscher Heilpraktiker e.V.
Unterstützt wird die IQHP von Netzwerken, Naturheilkunde-Portalen und Einrichtungen der naturheilkundlichen Industrie, vom Aktionsbündnis Moderne Heilberufe, Kollegen*innen und Befürwortern, die für eine Qualitätssicherung im Heilpraktikerberuf stehen.

Im Rahmen eines Parlamentarischen Frühstücks am 18. Juni in Berlin/Paul-Löbe-Haus erläuterten Vertreter der IQHP gegenüber Mitgliedern des Gesundheitsausschusses und  Entscheidungsträgern des Bundesgesundheitsministeriums die Besonderheiten des Heilpraktikerberufes und stellten ausführlich das Tätigkeitsfeld der Kolleginnen und Kollegen vor.
Zu den weiteren Themen der Sitzung gehörte die Vorstellung des IQHP-Modells zur Qualitätssicherung für den Heilpraktikerberuf.
Das IQHP-Modell zielt vor allem darauf ab, dass das Heilpraktikergesetz erhalten bleibt, jedoch Verbesserungen in der Qualitätssicherung im Rahmen einer moderaten Reform vollzogen werden können.
Die IQHP ist davon überzeugt, dass durch eine einheitliche Ausbildungsordnung, durch Änderungen der Zugangsvoraussetzungen und durch Erweiterungen der Aufgaben und Kompetenzen der Heilpraktiker-Berufsverbände eine Stärkung des berufsrechtlichen Rahmens und der Patientensicherheit gewährleistet wird.
Die IQHP (Initiative für Qualitätssicherung im Heilpraktiker-Beruf) möchte Lösungen aufzeigen, Transparenz schaffen und bestehende Wissenslücken in der Öffentlichkeit und Politik schließen.
Die IQHP ist eine starke Initiative und wird von über 10.000 Kolleginnen und Kollegen unterstützt.
Sie ist Teilnehmerin an der Gesamtkonferenz deutscher Heilpraktiker-Verbände/Fachgesell-
schaften und beteiligt sich an der Offenbacher Runde. An der Gesamtkonferenz und der Offenbacher Runde nehmen nahezu alle Heilpraktiker-Verbände und Fachgesellschaften teil.    

www.iqhp.de

www.heilpraktiker-in-deutschland.de

GSAV rechtswirksam – Änderungen AMG – Auswirkungen HP-Praxis

Der Bundestag hat das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) beschlossen und der Bundesrat am 28.06.2019 zugestimmt.

Das Gesetz ist zum 16. August 2019 in Kraft getreten.

Für unseren Berufsstand werden somit einige Änderungen wirksam, da durch das GSAV das  Arzneimittelgesetz (AMG) aktualisert wurde.

Nähere Informationen finden Sie im LOGIN-Bereich Mitglieder

 

 

1. Gesamtkonferenz der deutschen Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften

Bei der 1. Gesamtkonferenz der Deutschen Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften am 26. September 2018 in Kassel gab es uneingeschränkte Einigkeit in allen grundsätzlichen berufspolitischen Fragen. Es herrschte eine sehr harmonische und kollegial-konstruktive Atmosphäre.

Lesen Sie mehr dazu im Mitglieder-LOGIN

BDN verteidigt Heilpraktiker-Beruf

Claus Marowsky, 2. Vorsitzender BDN                                    
Claus Marowsky, 2. Vorsitzender BDN        

Liebe Kollegen, 
im Magazin „Spiegel“ vom 18. August 18 wurde ein reißerisch geschriebener Artikel über die nichtärztlichen Heilberufe veröffentlicht.
Hauptsächlich geht es dabei um uns Heilpraktiker, denen mehr oder minder Scharlatanerie unterstellt wird, indem sie mit allerlei dubiosen Therapieformen den Patienten das Geld aus der Tasche ziehen. Das größte Haßobjekt ist – wieder einmal – die Homöopathie, die nach Ansicht der Verfasser letzten Endes verboten werden sollte.

Zugleich wird mit spektakulären Fehlbehandlungen Stimmung gegen unseren Berufsstand gemacht.

Natürlich ist es nicht das erste Mal, dass solche Kampagnen geführt werden. Und wir wissen auch, dass bestimmte Gruppen ein großes Interesse daran haben, dass unser Berufsstand verschwindet. Mittlerweile nehmen diese hasserfüllten „Feldzüge“ gegen die Naturheilkunde aber ein Ausmaß an, dass wir dazu nicht schweigen sollten.

Wir wissen alle, dass jeder Berufsstand auch schwarze Schafe unter sich hat. Allerdings sind feine Unterschiede dabei zu verzeichnen, ob es sich um Heilpraktiker oder Ärzte handelt: Wenn bei HPs schwerwiegende Fehlbehandlungen vorkommen, wird dies in aller Breite in den Medien verbreitet.  Bei ärztlicher Fehlbehandlung, die wie bekannt durchaus auftreten, wird darüber kaum ein  Wort verloren.

Ich denke, es ist gut, wenn wir uns über die beschriebene Sachlage Gedanken machen, um zu verhindern, dass die erwähnten Kampagnen irgendwann doch einmal Erfolg haben könnten. Es gibt bereits immer wieder die Forderung nach einem Injektionsverbot für HPs, wenn nicht gar ein komplettes Berufsverbot im Raum steht.

Der BDN wird mit einer eigenen Initiative und einer dafür geschaffenen Webseite gegen Verunglimpfungen unseres Berufsstandes in den nächsten Wochen aktiv werden.

Mit kollegialen Grüßen

Claus Marowsky
Ulrich Erdmann

Handbuch DSGVO für HeilpraktikerIn BDN e.V.

DSGVO: verstehen – bearbeiten – anwenden!

Für BDN-Mitglieder (HPs) steht seit kurzem im LOGIN-Bereich das umfangreiche BDN-Handbuch zur Verfügung – die DSGVO wird Schritt für Schritt erklärt: zur Umsetzung im analogen und digitalen Arbeitsbereich Heilpraktiker-Praxis.
Die strukturierte Aufbereitung und Darstellung im BDN-Handbuch macht eine leichte Anwendung  für jeden Praxisinhaber möglich.

Die vielfältigen und umfangreichen Informationen und Maßnahmen nach DSGVO können Sie auf diese Weise direkt zum eigenne Nutzen verarbeiten.

Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte die Geschäftsstelle BDN e.V. unter 0371/9093888 oder info@berufsverband-naturheilkunde.de

 

 

Unsere Leitlinien Heilpraktiker BDN

Die internen Leitlinien des Berufsverbandes BDN e.V. für die Heilpraktiker-Ausbildung, Qualifizierung und Zertifizierung werden auf der Basis gesetzlicher Vorgaben und Überprüfungsstandards im Rahmen einer kontinuierlichen Recherchearbeit seit 2003 umgesetzt. Die dem Berufsverband BDN e.V. angeschlossenen Ausbildungseinrichtungen sind zertifizierte Berufsfachschulen, die die Akkreditierungsstandards von Fachkundigen Stellen erfüllen (www.akademie-naturheilkunde.de).
Alle fünf Jahre erscheint die neue Auflage der Leitlinien. Der vorliegende Katalog (Ausgabe 2013) wird zum Heilpraktikertag BDN e.V. am 26. Mai 2018 von der neuen überarbeiteten Ausgabe HP IL3 ersetzt.
Die internen Leitlinien BDN beschränken sich auf die inhaltlichen Mindestanforderungen amtsärztlicher Heilpraktiker-Überprüfungen in Deutschland. Für die Heilpraktiker-AnwärterInnen der Akademie Naturheilkunde/BDN e.V. gelten darüber hinaus die erweiterten Anforderungen mit ca. 10.000 Lernpunkten der im Unterricht enthaltenen Themenbereiche laut Alpha-Skript/Prüfungsrelevanz und VAP/Prüfungsvorbebereitung.
Die Vermittlung der Lehrinhalte erfolgt in der medizinischen Terminologie. Die Lehrinhalte werden in Form eines komplexen Lehrsystems vermittelt:
– 20 Lehrordner Fachthemen
– integrierte Arbeitsskripte mit Lernkarten zum jeweiligen Fachthema
– Praktika-Skripte zum jeweiligen Fachthema mit Untersuchungsmethodik

 

Gesundheitsministerium veröffentlicht einheitliche Leitlinien zur HP-Überprüfung

Das BMG hat fristgerecht zum 22.12.17 die neuen einheitlichen Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärtern im Bundesanzeiger veröffentlicht, die zum 22. März 2018 in Kraft treten.

Bezüglich der Fachinhalte der Überprüfung wurde nun klar formuliert, dass es in der üblichen medizinischen Fachsprache natürlich auch um Behandlungsverfahren geht, denen sich der Berufsanwärter zu stellen hat.
Diese erweiterten Inhalte in den neuen Leitlinien entsprechen der seit 30 Jahren üblichen Durchführung der Überprüfung z.B. im Bundesland Sachsen.
Dabei muß berücksichtigt werden, dass bis 2017 größte Unterschiede in Intensität und Anspruch der Überprüfungen vorhanden waren.
Dies ist nun endlich einheitlich geregelt und entspricht exakt den Vorstellungen  des BDN e.V. von Überprüfungsinhalten für Berufsanwärter.
Zwar sehen wir noch Verbesserungspotential in einzelnen Bereichen, sind jedoch mit der jetzigen Fassung sehr zufrieden.

Der BDN e.V. verfügt über eigene Leitlinien zur HP-Ausbildung, die inhaltlich die Prüfungen der letzten 3 Jahrzehnte in Deutschland widerspiegeln. Dieser Katalog wurde dem Gesundheitsministerium bei der Anhörung zu den neuen Leitlinien im Oktober 2017 übergeben.

Von großem Interesse für alle praktizierenden Kolleginnen und Kollegen ist, dass die invasiven Methoden weiterhin als Überprüfungsinhalt erhalten bleiben.
Bezugnehmend auf unseren Bericht von der Anhörung zu den Leitlinien im Oktober 17 gab es dahingehend Bestrebungen, diese Inhalte für die Überprüfung zu streichen.
Nunmehr ist klargestellt, dass invasive Maßnahmen fester Bestandteil in der Heilpraktiker-Berufsausübung bleiben.

Heilpraktiker stehen für Qualität und Integrität

-Heilpraktiker tragen durch ihre Tätigkeit seit nunmehr bald 80 Jahren zum Wohle der Bevölkerung zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Deutschland bei.

-Heilpraktiker unterliegen neben der Erfüllung gesetzlicher Regelungen der Überwachung im deutschen Gesundheitssystem und helfen meist dort weiter, wo andere medizinische Betreuungen enden.

-Heilpraktiker behandeln  jährlich über 6 Millionen meist chronisch kranke, hauptsächlich  klinisch austherapierte Menschen und bieten durch naturheilkundliche Behandlungen und menschliche Zuwendung wieder Lebensqualität.

-Heilpraktiker nehmen sich Zeit für ihre Patienten und deren gründliche Untersuchung, Diagnosestellung, gesundheitliche Behandlung, Betreuung und Beratung.

-Heilpraktiker erhöhen die Lebensqualität durch Prävention und naturheilkundliche Behandlung. Durch ihre Tätigkeit bieten sich Chancen auf ein lebenswerteres Leben.

-Heilpraktiker unterliegen der Überprüfung durch staatliche Aufsichtsbehörden und besitzen interne Leitlinien und Qualitätsanforderungen zur qualitativen Verbesserung der Patientenversorgung.

-Heilpraktiker tragen durch Ihre Behandlungen dazu bei, ihre Patienten durch Heilmaßnahmen, Änderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, Änderung der psychischen und physischen Lebens- und Gesundheitssituation vor einer weiteren Chronifizierung ihres Leidens zu bewahren.

-Heilpraktiker besitzen zum Wohle ihrer Patienten einen ethischen Verhaltenskodex, eine Berufsordnung und eine Fortbildungs- und Weiterbildungspflicht. De facto lernen Heilpraktiker zur Gefahrenabwehr je nach Vorbildung in der Heilpraktikerausbildung bis zu fünf Jahre, um eine der anspruchsvollsten Prüfungen in Deutschland, die amtsärztliche Überprüfung vor den zuständigen Gesundheitsämtern in den jeweiligen Bundesländern, zu bestehen.

–Heilpraktiker stehen für eine konsequente durch Erfahrung und Wissen geprägte qualitativ hochwertige Heilbehandlung. In der Qualifizierung einzelner Therapierichtungen werden bis zu einer erfolgreichen Beurkundung zertifizierte Kurse und Seminare absolviert.

-Heilpraktiker sind neben der Notfallmedizin, Infektiologie und der klinisch-medizinischen Versorgung alternativlos und arbeiten integriert im Gesundheitssystem auf der Basis gesetzlicher Vorgaben. 

-Heilpraktiker arbeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten und ihrem naturheilkundlichem Wissen zum Schutz und Wohl der Bevölkerung.

BDN-Leitlinien für die Heilpraktiker-Ausbildung

Die internen Leitlinien des Berufsverbandes BDN e.V. für die Heilpraktiker-Ausbildung, Qualifizierung und Zertifizierung werden auf der Basis gesetzlicher Vorgaben und Überprüfungsstandards im Rahmen einer kontinuierlichen Recherchearbeit seit 2003 umgesetzt. Die dem Berufsverband BDN e.V. angeschlossenen Ausbildungseinrichtungen sind zertifizierte Berufsfachschulen, die die Akkreditierungsstandards von Fachkundigen Stellen erfüllen (www.akademie-naturheilkunde.de).
Alle fünf Jahre erscheint die neue Auflage der Leitlinien. Der vorliegende Katalog (Ausgabe 2013) wird zum Heilpraktikertag BDN e.V. am 26. Mai 2018 von der neuen überarbeiteten Ausgabe HP IL3 ersetzt.
Die internen Leitlinien BDN beschränken sich auf die inhaltlichen Mindestanforderungen amtsärztlicher Heilpraktiker-Überprüfungen in Deutschland. Für die Heilpraktiker-AnwärterInnen der Akademie Naturheilkunde/BDN e.V. gelten darüber hinaus die erweiterten Anforderungen mit ca. 10.000 Lernpunkten der im Unterricht enthaltenen Themenbereiche laut Alpha-Skript/Prüfungsrelevanz und VAP/Prüfungsvorbebereitung.
Die Vermittlung der Lehrinhalte erfolgt in der medizinischen Terminologie. Die Lehrinhalte werden in Form eines komplexen Lehrsystems vermittelt:
– 20 Lehrordner Fachthemen
– integrierte Arbeitsskripte mit Lernkarten zum jeweiligen Fachthema
– Praktika-Skripte zum jeweiligen Fachthema mit Untersuchungsmethodik