Archiv für den Autor: Ulrich Erdmann

BDN-Leitlinien für die Heilpraktiker-Ausbildung

Die internen Leitlinien des Berufsverbandes BDN e.V. für die Heilpraktiker-Ausbildung, Qualifizierung und Zertifizierung werden auf der Basis gesetzlicher Vorgaben und Überprüfungsstandards im Rahmen einer kontinuierlichen Recherchearbeit seit 2003 umgesetzt. Die dem Berufsverband BDN e.V. angeschlossenen Ausbildungseinrichtungen sind zertifizierte Berufsfachschulen, die die Akkreditierungsstandards von Fachkundigen Stellen erfüllen (www.akademie-naturheilkunde.de).
Alle fünf Jahre erscheint die neue Auflage der Leitlinien. Der vorliegende Katalog (Ausgabe 2013) wird zum Heilpraktikertag BDN e.V. am 26. Mai 2018 von der neuen überarbeiteten Ausgabe HP IL3 ersetzt.
Die internen Leitlinien BDN beschränken sich auf die inhaltlichen Mindestanforderungen amtsärztlicher Heilpraktiker-Überprüfungen in Deutschland. Für die Heilpraktiker-AnwärterInnen der Akademie Naturheilkunde/BDN e.V. gelten darüber hinaus die erweiterten Anforderungen mit ca. 10.000 Lernpunkten der im Unterricht enthaltenen Themenbereiche laut Alpha-Skript/Prüfungsrelevanz und VAP/Prüfungsvorbebereitung.
Die Vermittlung der Lehrinhalte erfolgt in der medizinischen Terminologie. Die Lehrinhalte werden in Form eines komplexen Lehrsystems vermittelt:
– 20 Lehrordner Fachthemen
– integrierte Arbeitsskripte mit Lernkarten zum jeweiligen Fachthema
– Praktika-Skripte zum jeweiligen Fachthema mit Untersuchungsmethodik

 

 

Dorn-Therapie – 2 Module/Fachausbildung BDN

Dorn-Therapie – Fachseminar/2 Module
Chemnitz, 23./24. März, 31. März, 07. April 2019

Die Dorn-Therapie ist eine sanfte Mobilisation von dysfunktionellen Wirbeln und Gelenken. Diese ganzheitliche Behandlungsmethode zeichnet sich durch Einfachheit, Sanftheit, dem Mitwirken des Patienten und Eigenübungen aus und vermittelt somit das Verständnis für die möglichen Zusammenhänge der Beschwerden.

Basiskurs 1. Modul
-ganzheitliche Einführung in die Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Rücken-und
Gelenkproblemen
Wirbel-Organbezug
-Indikationen und Kontraindikationen für die Dorn-Therapie
-exakte Befunderhebung und Korrektur von Beinlängendifferenzen und Beckenschiefständen
-Befundung und Beheben von Kreuzbeinfehlstellungen
-Erspüren von Wirbelfehlstellungen im Sinne einer Rotation und deren Reposition
-Vermittlung von Selbsthilfeübungen
-richtiger Umgang mit Therapiehindernissen

Aufbaukurs 2. Modul
-Wiederholung, Vertiefung sowie Erweiterung der Techniken aus dem Basisseminar
-Erfahrungsaustausch und weitere Tipps für den Umgang mit Therapiehemmnissen
-Befundung und Beseitigung von ISG-Blockaden
-Erspüren und Korrektur des Atlas
-Behandlung nach Dorn für Schulter, Ellenbogen, Hand- und Fingergelenken sowie Schlüsselbein und Kiefergelenk
-passende Selbsthilfeübungen für diese Gelenke
-klassische Massagetechniken um muskuläre Spannungszustände zu beheben

Craniosakrale Therapie – Fachausbildung

Fachausbildung Dresden
4 Module – 09./10. März, 29./30. Juni,  05./06. Oktober, 07./08. Dezember 2019

Zum CSS gehören die drei Hirnhäute, die den Schädel und die rückenmarkführenden Strukturen auskleiden – knöcherne als auch bindegewebige – sowie das Kreuzbein, die Wirbelsäule und der Schädel selbst sowie die entsprechende Muskulatur. Wenn dieses System aus dem Gleichgewicht kommt, werden das Rückenmark und das Gehirn ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.
Diese Organe sind das Zentrum unseres Wesens, ohne die Emotionen und motorische Funktionen nicht wirksam verlaufen können.
Craniosakrale Therapie (CST) ist eine ganzheitliche osteopathische Technik, die als Ziel eine Korrektur des craniosakralen Rhythmus und ein Release oder Lösung der zugrunde liegenden blockierten Strukturen hat. Sie ist eine sehr sanfte Methode mit sehr tiefgreifenden Wirkungen. Der Druck der Finger bei dieser non-invasiven Therapie beträgt selten mehr als 5 Gramm. Dieser sanfte Druck ist vor allem bei Kindern wichtig, da bei ihnen das CSS noch im Bildungsprozess begriffen ist und Fehlstellungen der Schädelknochen noch vollkommen behoben werden können.
Die Therapie selbst kann in jedem Lebensalter angewandt werden und behebt sensorische, motorische, zentralnervöse und vegetative Probleme, wie z.B.:

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Zahn- und Kieferproblematiken
  • Haltungsveränderungen, Haltungsschäden, Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen
  • funktionelle und strukturelle Organstörungen
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Lern- und Konzentrationsstörungen, Entwicklungsstörungen bei Kindern
  • Erschöpfung, Schlafstörungen
  • akute oder chronische Zustände nach Traumen, …

Heilpraktiker – Beruf mit Qualität

Die Heilpraktiker/innen üben seit Jahrzehnten ihre Tätigkeit zum Wohle der Patienten aus. Mit der notwendigen Zeit und Zuwendung wird die Qualität der medizinischen Leistung im Sinne des Patientenrechts und des Patientenschutzes angewandt. Heilpraktiker im Berufsverband Deutsche Naturheilkunde e.V. arbeiten mit Fachkompetenz und Sachverstand für ihre Patienten.
Nach Absolvierung der vom Berufsverband geregelten Ausbildung nach festgelegten Leitlinien erfolgt eine staatliche Überprüfung in Theorie und Praxis vor dem zuständigen Gesundheitsamt.
Qualifizierung nach Qualitätssicherungskriterien sind die Maßstäbe der Aus- und Weiterbildung.
Heilpraktiker im Berufsverband BDN e.V. fühlen sich ihrer Berufsethik verpflichtet: 
„Die Tätigkeit des Heilpraktikers umfasst – unabhängig von der jeweiligen Heilmethode – stets die natürliche und unschädliche Behandlung von Patienten, wobei die Erkennung der jeweiligen Krankheitsursache und ihre individuelle Behandlung nach den Grundsätzen der bestmöglichen Heilung und/oder Linderung oberster Grundsatz ist.“

Vorbilder und Wegbereiter in der Geschichte des Heilpraktiker-Berufes in Deutschland sind die volksmedizinische Bewegung des 19. Jahrhunderts durch Kneipp, Schroth, Prießnitz, die geistig-philosophische Bewegung des 18. Jahrhunderts u.a. durch Hegel und Rousseau,das geistige Handeln von Theophrastus Bombastus von Hohenheim, die Lehren der Heilkundigen Frau Hildegard von Bingen,die Impulse, die auf antikes hippokratisches Gedankengut zurückgreifen wie bei Hufeland, das Denken und Vorgehen des Arztes und Begründers der Homöopathie, Samuel Hahnemann, das Arbeiten und Vorgehen der Ärzte Schüssler und Bach, die ganzheitliche Vorgehensweise, Therapie und Diagnostik des Pastors Felke, die Dagnostik des Heilpraktikers Josef Angerer, die Komplexität der ganzheitlichen Diagnostik des Heilpraktikers Josef Scharl, die diagnostische Herangehensweise nach Dr. Reckeweg (Heel), die Forschung  von Dr. Schimmel und Dr. Herget (Pascoe), das geistige Gut der chinesischen traditionellen Medizin, das geistige Gut der indischen, japanischen und fernöstlichen Medizin, das geistige Gut der traditionellen europäischen Medizin, das geistige Gut zahlreicher unbekannter Therapeuten und Diagnostiker der Erfahrungsheilkunde

Die Heilpraktiker in Berufsverbänden besitzen eine gemeinsame Berufsordnung, in welcher die Berufspflichten, Schweigepflicht, Sorgfaltspflicht, Fortbildungspflicht und anderes geregelt ist.
Das Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (HPG) regelt mit dementsprechenden Durchführungsverordnungen den rechtlichen Stand der Heilpraktiker in Deutschland.                                                   

Die Aufgabe der Heilpraktiker besteht darin, durch gezielte Maßnahmen die Heilkraft der Natur und damit die im kranken Menschen selbst vorhandenen Heilkräfte zu aktivieren, um aus einem vorhandenen Ungleichgewicht ein körperlich-seelisches und geistiges Gleichgewicht wiederherzustellen.   
Die therapeutischen und diagnostischen Maßnahmen der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in Deutschland beruhen auf einer ca. 5000 Jahre alten Erfahrungsheilkunde, welche durch objektive und subjektive Heilungserfolge für die betroffenen Patienten messbare, sichtbare und nachvollziehbare Linderung und Heilungserfolge erbracht hat.  

Die Naturheilkunde ist  tief im Bewusstsein der Bevölkerung als wertvolle, überlieferte und durch ständig neue Erfahrung bereicherte Heilkunst verankert. Nach aktuellen Schätzungen konnte in den letzten Jahrzehnten Millionen Menschen in Deutschland durch Leistungen von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern bei chronischen Leiden geholfen werden.
Dort wo die Grenzen anderer medizinischer Bereiche erreicht sind, beginnt die Arbeit der Heilpraktiker.

Pressemitteilung BDN – Heilpraktiker stehen für Qualität und Integrität


Heilpraktiker alternativlos – Heilpraktiker stehen für Qualität und Integrität im deutschen Gesundheitssystem – 10 Gründe für Heilpraktiker

-Heilpraktiker tragen durch ihre Tätigkeit seit nunmehr bald 80 Jahren zum Wohle der Bevölkerung zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Deutschland bei.

-Heilpraktiker unterliegen neben der Erfüllung gesetzlicher Regelungen der Überwachung im deutschen Gesundheitssystem und helfen meist dort weiter, wo andere medizinische Betreuungen enden.

-Heilpraktiker behandeln  jährlich über 6 Millionen meist chronisch kranke, hauptsächlich  klinisch austherapierte Menschen und bieten durch naturheilkundliche Behandlungen und menschliche Zuwendung wieder Lebensqualität.

-Heilpraktiker nehmen sich Zeit für ihre Patienten und deren gründliche Untersuchung, Diagnosestellung, gesundheitliche Behandlung, Betreuung und Beratung.

-Heilpraktiker erhöhen die Lebensqualität durch Prävention und naturheilkundliche Behandlung. Durch ihre Tätigkeit bieten sich Chancen auf ein lebenswerteres Leben.

-Heilpraktiker unterliegen der Überprüfung durch staatliche Aufsichtsbehörden und besitzen interne Leitlinien und Qualitätsanforderungen zur qualitativen Verbesserung der Patientenversorgung.

-Heilpraktiker tragen durch Ihre Behandlungen dazu bei, ihre Patienten durch Heilmaßnahmen, Änderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, Änderung der psychischen und physischen Lebens- und Gesundheitssituation vor einer weiteren Chronifizierung ihres Leidens zu bewahren.

-Heilpraktiker besitzen zum Wohle ihrer Patienten einen ethischen Verhaltenskodex, eine Berufsordnung und eine Fortbildungs- und Weiterbildungspflicht. De facto lernen Heilpraktiker zur Gefahrenabwehr je nach Vorbildung in der Heilpraktikerausbildung bis zu fünf Jahre, um eine der anspruchsvollsten Prüfungen in Deutschland, die amtsärztliche Überprüfung vor den zuständigen Gesundheitsämtern in den jeweiligen Bundesländern, zu bestehen.

–Heilpraktiker stehen für eine konsequente durch Erfahrung und Wissen geprägte qualitativ hochwertige Heilbehandlung. In der Qualifizierung einzelner Therapierichtungen werden bis zu einer erfolgreichen Beurkundung zertifizierte Kurse und Seminare absolviert.

-Heilpraktiker sind neben der Notfallmedizin, Infektiologie und der klinisch-medizinischen Versorgung alternativlos und arbeiten integriert im Gesundheitssystem auf der Basis gesetzlicher Vorgaben. 

-Heilpraktiker arbeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten und ihrem naturheilkundlichem Wissen zum Schutz und Wohl der Bevölkerung.

 

Ganzheitliche Schmerztherapie – Fachausbildung BDN

Fachausbildung Schmerztherapie
Leipzig, 14. September, 06. Oktober,  01., 02., 03. November 2019

Die Schmerztherapie nach HP Erdmann ist ein kombiniertes Verfahren mit spezifischer Diagnostik, die das gesamte biologische System des Menschen einbezieht.
Inhalte dieser Schmerztherapie sind: Anamnese/Inspektion und Befunderhebung des Schmerzpatienten, Lehre und Praxis der Druckpunktdiagnostik, die Pathophysiognomik, die spezifische Therapietechnik, energetische Schnelltestmethoden, Reflexologie, die Homöosiniatrie, die Komplexmittelhomöopathie,  die Baunscheidttherapie, adjuvante Ernährung, Augendiagnostik,  genetische Präpositionen in der naturheilkundlichen Therapie, Kontraindikationen, Umgang mit Therapiereaktionen-/blockaden, Störfelder und Herde, Hygiene, Anaphylaxie-Prophylaxe.
Die vom Ausbildungsleiter über jahrzehnte erfolgreich angewandte Therapie hat sich besonders bewährt bei degenerativen und entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates, in der Rheumatologie, bei Dispositionen aller Organe, bei allergischer Disposition und atopischen Erkrankungen, in der Autoimmunologie, bei dermatologischen und gastroenterologischen Erkrankungen.
Die Fachausbildung beinhaltet insgesamt 52 Unterrichtseinheiten und ist zertifiziert.
Zugelassen sind Heilpraktiker, Ärzte und Heilpraktiker-Berufsanwärter mit dementsprechendem Nachweis einer absolvierten HP-Ausbildung.