Archiv für den Autor: Ulrich Erdmann

Heilpraktiker – Beruf mit Qualität

Die Heilpraktiker/innen üben seit Jahrzehnten ihre Tätigkeit zum Wohle der Patienten aus. Mit der notwendigen Zeit und Zuwendung wird die Qualität der medizinischen Leistung im Sinne des Patientenrechts und des Patientenschutzes angewandt. Heilpraktiker im Berufsverband Deutsche Naturheilkunde e.V. arbeiten mit Fachkompetenz und Sachverstand für ihre Patienten.
Nach Absolvierung der vom Berufsverband geregelten Ausbildung nach festgelegten Leitlinien erfolgt eine staatliche Überprüfung in Theorie und Praxis vor dem zuständigen Gesundheitsamt.
Qualifizierung nach Qualitätssicherungskriterien sind die Maßstäbe der Aus- und Weiterbildung.
Heilpraktiker im Berufsverband BDN e.V. fühlen sich ihrer Berufsethik verpflichtet: 
„Die Tätigkeit des Heilpraktikers umfasst – unabhängig von der jeweiligen Heilmethode – stets die natürliche und unschädliche Behandlung von Patienten, wobei die Erkennung der jeweiligen Krankheitsursache und ihre individuelle Behandlung nach den Grundsätzen der bestmöglichen Heilung und/oder Linderung oberster Grundsatz ist.“

Vorbilder und Wegbereiter in der Geschichte des Heilpraktiker-Berufes in Deutschland sind die volksmedizinische Bewegung des 19. Jahrhunderts durch Kneipp, Schroth, Prießnitz, die geistig-philosophische Bewegung des 18. Jahrhunderts u.a. durch Hegel und Rousseau,das geistige Handeln von Theophrastus Bombastus von Hohenheim, die Lehren der Heilkundigen Frau Hildegard von Bingen,die Impulse, die auf antikes hippokratisches Gedankengut zurückgreifen wie bei Hufeland, das Denken und Vorgehen des Arztes und Begründers der Homöopathie, Samuel Hahnemann, das Arbeiten und Vorgehen der Ärzte Schüssler und Bach, die ganzheitliche Vorgehensweise, Therapie und Diagnostik des Pastors Felke, die Dagnostik des Heilpraktikers Josef Angerer, die Komplexität der ganzheitlichen Diagnostik des Heilpraktikers Josef Scharl, die diagnostische Herangehensweise nach Dr. Reckeweg (Heel), die Forschung  von Dr. Schimmel und Dr. Herget (Pascoe), das geistige Gut der chinesischen traditionellen Medizin, das geistige Gut der indischen, japanischen und fernöstlichen Medizin, das geistige Gut der traditionellen europäischen Medizin, das geistige Gut zahlreicher unbekannter Therapeuten und Diagnostiker der Erfahrungsheilkunde

Die Heilpraktiker in Berufsverbänden besitzen eine gemeinsame Berufsordnung, in welcher die Berufspflichten, Schweigepflicht, Sorgfaltspflicht, Fortbildungspflicht und anderes geregelt ist.
Das Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (HPG) regelt mit dementsprechenden Durchführungsverordnungen den rechtlichen Stand der Heilpraktiker in Deutschland.                                                   

Die Aufgabe der Heilpraktiker besteht darin, durch gezielte Maßnahmen die Heilkraft der Natur und damit die im kranken Menschen selbst vorhandenen Heilkräfte zu aktivieren, um aus einem vorhandenen Ungleichgewicht ein körperlich-seelisches und geistiges Gleichgewicht wiederherzustellen.   
Die therapeutischen und diagnostischen Maßnahmen der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in Deutschland beruhen auf einer ca. 5000 Jahre alten Erfahrungsheilkunde, welche durch objektive und subjektive Heilungserfolge für die betroffenen Patienten messbare, sichtbare und nachvollziehbare Linderung und Heilungserfolge erbracht hat.  

Die Naturheilkunde ist  tief im Bewusstsein der Bevölkerung als wertvolle, überlieferte und durch ständig neue Erfahrung bereicherte Heilkunst verankert. Nach aktuellen Schätzungen konnte in den letzten Jahrzehnten Millionen Menschen in Deutschland durch Leistungen von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern bei chronischen Leiden geholfen werden.
Dort wo die Grenzen anderer medizinischer Bereiche erreicht sind, beginnt die Arbeit der Heilpraktiker.

Schmerztherapie-Fachausbildung BDN

Die Schmerztherapie nach HP Erdmann ist ein kombiniertes Verfahren mit spezifischer Diagnostik, die das gesamte biologische System des Menschen einbezieht.
Inhalte dieser Schmerztherapie sind: Anamnese/Inspektion und Befunderhebung des Schmerzpatienten, Lehre und Praxis der Druckpunktdiagnostik, die Pathophysiognomik, die spezifische Therapietechnik, energetische Schnelltestmethoden, Reflexologie, die Homöosiniatrie, die Komplexmittelhomöopathie,  die Baunscheidttherapie, adjuvante Ernährung, Augendiagnostik,  genetische Präpositionen in der naturheilkundlichen Therapie, Kontraindikationen, Umgang mit Therapiereaktionen-/blockaden, Störfelder und Herde, Hygiene, Anaphylaxie-Prophylaxe.
Die vom Ausbildungsleiter über jahrzehnte erfolgreich angewandte Therapie hat sich besonders bewährt bei degenerativen und entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates, in der Rheumatologie, bei Dispositionen aller Organe, bei allergischer Disposition und atopischen Erkrankungen, in der Autoimmunologie, bei dermatologischen und gastroenterologischen Erkrankungen

Die Fachausbildung beinhaltet insgesamt 52 Unterrichtseinheiten und ist zertifiziert.
Zugelassen sind Heilpraktiker, Ärzte und Heilpraktiker-Berufsanwärter mit dementsprechendem Nachweis einer absolvierten HP-Ausbildung.

Kinesiologie-Fachausbildung BDN

Die zertifzierte Fachausbildung Kinesiologie des Berufsverbandes BDN e.V. nach den Ausbildungskriterien des IKC (International Kinesiology College) richtet sich an HeilpraktikerInnen, die sich auf die Anwendung von unterstützenden und stärkenden Techniken fokussieren – diese finden Anwendung bei Problemen des Denkens, der Konzentration, Lernen, Gehirnintegration, Unterstützen des Selbstvertrauens, Verstimmungen, emotionalen Problemen, wie z.B. Ängsten oder Konflikten, Schmerzbeschwerden, Schlafstörungen, Verspannungen, chronischen Erkrankungen, Suchttherapien, Unverträglichkeiten und Allergien sowie sog. psychosomatischen Krankheiten. Kinesiologische Anwendungen wirken sich positiv aus auf das Leistungsvermögen, Zielbewusstsein, Entspannungsfähigkeit und Entlastung von Stress, Verbesserung des Wohlbefindens, Heilung und Gesundung.
Beurkundung: jeweils nach Absolvierung der Module durch den Berufsverband Deutsche Naturheilkunde e.V.

Die Fachausbildung schließt mit einer Abschlussprüfung ab, die aus einer vollständigen Sitzung mit einem Klienten, aus einer schriftlichen Prüfung und einer Supervisionssitzung besteht.
Zusätzlich ist der Nachweis von Anatomie- und Physiologie-Kenntnissen im Rahmen von 120-150 Stunden nachzuweisen sowie 10 Fallbeschreibungen und ein Kurz-Bericht über den eigenen Prozess einzureichen.

Pressemitteilung BDN – Heilpraktiker stehen für Qualität und Integrität

Heilpraktiker alternativlos – Heilpraktiker stehen für Qualität und Integrität im deutschen Gesundheitssystem – 10 Gründe für Heilpraktiker

-Heilpraktiker tragen durch ihre Tätigkeit seit nunmehr bald 80 Jahren zum Wohle der Bevölkerung zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Deutschland bei.

-Heilpraktiker unterliegen neben der Erfüllung gesetzlicher Regelungen der Überwachung im deutschen Gesundheitssystem und helfen meist dort weiter, wo andere medizinische Betreuungen enden.

-Heilpraktiker behandeln  jährlich über 6 Millionen meist chronisch kranke, hauptsächlich  klinisch austherapierte Menschen und bieten durch naturheilkundliche Behandlungen und menschliche Zuwendung wieder Lebensqualität.

-Heilpraktiker nehmen sich Zeit für ihre Patienten und deren gründliche Untersuchung, Diagnosestellung, gesundheitliche Behandlung, Betreuung und Beratung.

-Heilpraktiker erhöhen die Lebensqualität durch Prävention und naturheilkundliche Behandlung. Durch ihre Tätigkeit bieten sich Chancen auf ein lebenswerteres Leben.

-Heilpraktiker unterliegen der Überprüfung durch staatliche Aufsichtsbehörden und besitzen interne Leitlinien und Qualitätsanforderungen zur qualitativen Verbesserung der Patientenversorgung.

-Heilpraktiker tragen durch Ihre Behandlungen dazu bei, ihre Patienten durch Heilmaßnahmen, Änderung der Lebens- und Erährungsgewohnheiten, Änderung der psychischen und physischen Lebens- und Gesundheitssituation vor einer weiteren Chronifizierung ihres Leidens zu bewahren.

-Heilpraktiker besitzen zum Wohle ihrer Patienten einen ethischen Verhaltenskodex, eine Berufsordnung und eine Fortbildungs- und Weiterbildungspflicht. De facto lernen Heilpraktiker zur Gefahrenabwehr je nach Vorbildung in der Heilpraktikerausbildung bis zu fünf Jahre, um eine der anspruchsvollsten Prüfungen in Deutschland, die amtsärztliche Überprüfung vor den zuständigen Gesundheitsämtern in den jeweiligen Bundesländern, zu bestehen.

–Heilpraktiker stehen für eine konsequente durch Erfahrung und Wissen geprägte qualitativ hochwertige Heilbehandlung. In der Qualifizierung einzelner Therapierichtungen werden bis zu einer erfolgreichen Beurkundung zertifizierte Kurse und Seminare absolviert.

-Heilpraktiker sind neben der Notfallmedizin, Infektiologie und der klinisch-medizinischen Versorgung alternativlos und arbeiten integriert im Gesundheitssystem auf der Basis gesetzlicher Vorgaben. 

-Heilpraktiker arbeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten und ihrem naturheilkundlichem Wissen zum Schutz und Wohl der Bevölkerung.

 

BDN Leitlinien Heilpraktiker im Berufsverband Deutsche Naturheilkunde e.V.

Heilpraktiker arbeiten nach Leitlinien und Qualitätsrichtlinien im QMS-System. Die internen Leitlinien des Berufsverbandes BDN e.V. für die Heilpraktiker-Ausbildung, Qualifizierung und Zertifizierung werden auf der Basis gesetzlicher Vorgaben und Überprüfungsstandards im Rahmen einer kontinuierlichen Recherchearbeit seit 2003 umgesetzt. Die dem Berufsverband BDN e.V. angeschlossenen Ausbildungseinrichtungen sind zertifizierte Berufsfachschulen, die die Akkreditierungsstandards von Fachkundigen Stellen erfüllen (www.akademie-naturheilkunde.de). Alle fünf Jahre erscheint die neue Auflage der Leitlinien. Der vorliegende Katalog (Ausgabe 2013) wird zum Heilpraktikertag BDN e.V. am 26. Mai 2018 von der neuen überarbeiteten Ausgabe HP IL3 ersetzt. Heilpraktikertag BDN 26. Mai – Quo vadis HEILPRAKTIKER 2018 Leitlinien für die Heilpraktiker-Ausbildung für Berufsfachschulen im BDN e.V. Akademie Naturheilkunde, Heilpraktikerschulen BDN Die internen Leitlinien BDN beschränken sich auf die inhaltlichen Mindestanforderungen amtsärztlicher Heilpraktiker-Überprüfungen in Deutschland. Für die Heilpraktiker-AnwärterInnen der Akademie Naturheilkunde/BDN e.V. gelten darüber hinaus die erweiterten Anforderungen mit ca. 10.000 Lernpunkten der im Unterricht enthaltenen Themenbereiche laut Alpha-Skript/Prüfungsrelevanz und VAP/Prüfungsvorbebereitung.
Die Vermittlung der Lehrinhalte erfolgt in der medizinischen Terminologie. Die Lehrinhalte werden in Form eines komplexen Lehrsystems vermittelt:
– 20 Lehrordner Fachthemen
– integrierte Arbeitsskripte mit Lernkarten zum jeweiligen Fachthema
– Praktika-Skripte zum jeweiligen Fachthema mit Untersuchungsmethodik

 

 

 

 

Fachseminar BDN e.V. Nov-Dez 17

  • 24. November, Chemnitz – Patientenfälle in der Lehrpraxis: Anamnese, Befunderhebung, Therapiekonzeption, Praktika Untersuchungsmethodik Endokrinsystem
  • 26. November, Dresden – Fachseminar Bioenergetische Testmethoden
  • 08./09. Dezember, ChemnitzFachseminar Ohrakupunktur Teil II
  • 17. Dezember, Chemnitz – Profiling & Wissen/aktuelle Infos HP-Überprüfung: Ablauf mündlich-praktische Prüfung mit Simulation, Direktanalyse, Fagenmaterial, Büchertisch usw.
  • 16./17. Dezember, Dresden – Fachseminar Kinesiotaping

Akupunktur-Fachausbildung BDN

Am 11./12. Mai 2018 startet neuer 2-Jahres-Kurs Akupunktur/TCM
Auf der ganzen Welt werden nicht nur von Naturheilkundigen, sondern auch immer mehrvon den Vertretern der allopathischen oder orthodoxen Medizin, die anerkannten und angesehenen Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eingesetzt. Diese begründet sich in den uralten Vorstellungen und praktischen Erfahrungen, die in China gemacht wurden. Diese traditionellen Kenntnisse wurden fortgeschrieben und fanden auch bei uns ihren Eingang.
Das therapeutische Potenzial der TCM zeigte sich damit nicht ausgeschöpft. Es sind vor allem Impulse aus Europa, aber auch aus Asien, die das Anwendungsspektrum des therapeutischen Einsatzes erweiterten und ergänzten. Es zeichneten sich diese als „Akupunktur der Mikrosysteme“ beschriebenen komplementären Methoden durch eine eher europäisch geprägte Denkungsart aus als die aus Asien importierten Vorstellungen.
In der täglichen Praxis zeichnet sich die Integration der Akupunktur über die Mikrosysteme als sinnvolle Ergänzung der klassischen chinesischen Medizin aus, die immer mehr ihrem Stellenwert gerecht wird, gleichwertiger Partner der Klassik zu sein. Die ursprüngliche Traditionelle Chinesische Akupunktur (TCM) sowie auch die therapeutische Anwendung der Mikrosysteme und die damit ermöglichte, integrierte Konzeption sind Gegenstand dieser Ausbildung.
Diese Ausbildung erstreckt sich insgesamt über 2 Jahre mit 396 Stunden theoretischem und praktischem Unterricht.
An 25 Wochenenden werden halbtags am Freitag nachmittag sowie ganztags am Samstag jeweils 14 Unterrichtsstunden abgehalten. Als Abschluss der Ausbildung findet eine Praxiswoche in Perl an der Mosel statt.
Um die entsprechende Praxisnähe zu verwirklichen, wird besonderer Wert auf die praktischen Übungen und den praktischen Unterricht gelegt, die entsprechend dem Unterrichtsstoff einen großen Teil der Seminarzeit einnehmen werden. Um den Unterricht intensiv und effektiv zu gestalten, werden wir in Kleingruppen arbeiten.In größeren Gruppen ist dafür gesorgt, dass jeweils maximal 14 Teilnehmer von einem Tutor betreut werden.