Archiv für den Autor: Ulrich Erdmann

Dorn-Therapie – Fachausbildung BDN Kursstart am 03./04. März

Die Dorn-Therapie ist eine sanfte Mobilisation von dysfunktionellen Wirbeln und Gelenken.  Diese ganzheitliche Behandlungsmethode zeichnet sich durch Einfachheit, Sanftheit, dem Mitwirken des Patienten und Eigenübungen aus und vermittelt somit das Verständnis für die möglichen Zusammenhänge der Beschwerden.

Basiskurs 1. Modul
-ganzheitliche Einführung in die Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Rücken-und
Gelenkproblemen
-Wirbel-Organbezug
-Indikationen und Kontraindikationen für die Dorn-Therapie
-exakte Befunderhebung und Korrektur von Beinlängendifferenzen und Beckenschiefständen
-Befundung und Beheben von Kreuzbeinfehlstellungen
-Erspüren von Wirbelfehlstellungen im Sinne einer Rotation und deren Reposition
-Vermittlung von Selbsthilfeübungen
-richtiger Umgang mit Therapiehindernissen

Aufbaukurs 2. Modul
-Wiederholung, Vertiefung sowie Erweiterung der Techniken aus dem Basisseminar
-Erfahrungsaustausch und weitere Tipps für den Umgang mit Therapiehemmnissen
-Befundung und Beseitigung von ISG-Blockaden
-Erspüren und Korrektur des Atlas
-Behandlung nach Dorn für Schulter, Ellenbogen, Hand- und Fingergelenken sowie Schlüsselbein und Kiefergelenk
-passende Selbsthilfeübungen für diese Gelenke
-klassische Massagetechniken um muskuläre Spannungszustände zu beheben

Chiropraktik-Fachausbildung BDN – 1. Modul 09./10. März

Die Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen/Schmerzen des Bewegungsapparates bezeichnet man als Chiro (griech. = Hand) Praktik (tätig) mit dementsprechenden gezielten Handgriffen.
Erweitern Sie Ihre therapeutischen Möglichkeiten – erlernen Sie die chirotherapeutische praxisorientierte Manipulation – aufbauend auf allgemeinen Grundlagen in Anatomie und Biomechanik des Bewegungsapparates erlernen Sie Diagnose, Grifftechniken und Manipulation in 3 intensiven praxisorientierten Curriculi.
Häufig stehen auch innere Erkrankungen in direkter Verbindung mit Störungen des Bewegungsapparates und fordern eine ganzheitliche Herangehensweise.

Inhalte Grundkurs:
– Einführung, Geschichte, Allgemeines
– Grundlagen (Gelenkfunktionsstörungen, Steuerung Bewegungsapparat)
– Klinik: Schmerz- und Funktionsstörungen, Therapieplanung
– Indikationen, Kontraindikationen
– Orientierung im Bewegungsapparat
– Anatomie/Biomechanik Becken, ISG und LWS, Schmerzareale bei Subluxationen
– Diagnose, Grifftechniken, Manipulation, praktische Übungen
– Hypo-/Hypermobilität in der Chirotherapie
– Anatomie und Biomechanik BWS und HWS, Schmerzareale bei Subluxationen
– einleitende Tests vor der Behandlung / Kontraindikationen
– Diagnose, Grifftechniken, Manipulationen, praktische Übungen
– Ganzheitsbehandlung der BWS
– Übungen als Therapiebegleitung und zur Prävention für den Patienten
– Therapieblockaden
– ergänzende Therapiekonzepte zur Chirotherapie
– Gesundheit und Achtsamkeit des Chirotherapeuten
– 6. Seminartag: theoretische und praktische Abschlußprüfung Grundkurs, Zertifikat

Zugangsvoraussetzung: Heilpraktiker und Heilpraktiker-Berufsanwärter mit Nachweis absolvierte Lehreinheiten Anatomie/Physiologie, Pathologie Bewegungsapparat

Termine: 09./10. März, 23./24. März, 20./21. April 2018

Unsere Leitlinien Heilpraktiker BDN

Die internen Leitlinien des Berufsverbandes BDN e.V. für die Heilpraktiker-Ausbildung, Qualifizierung und Zertifizierung werden auf der Basis gesetzlicher Vorgaben und Überprüfungsstandards im Rahmen einer kontinuierlichen Recherchearbeit seit 2003 umgesetzt. Die dem Berufsverband BDN e.V. angeschlossenen Ausbildungseinrichtungen sind zertifizierte Berufsfachschulen, die die Akkreditierungsstandards von Fachkundigen Stellen erfüllen (www.akademie-naturheilkunde.de).
Alle fünf Jahre erscheint die neue Auflage der Leitlinien. Der vorliegende Katalog (Ausgabe 2013) wird zum Heilpraktikertag BDN e.V. am 26. Mai 2018 von der neuen überarbeiteten Ausgabe HP IL3 ersetzt.
Die internen Leitlinien BDN beschränken sich auf die inhaltlichen Mindestanforderungen amtsärztlicher Heilpraktiker-Überprüfungen in Deutschland. Für die Heilpraktiker-AnwärterInnen der Akademie Naturheilkunde/BDN e.V. gelten darüber hinaus die erweiterten Anforderungen mit ca. 10.000 Lernpunkten der im Unterricht enthaltenen Themenbereiche laut Alpha-Skript/Prüfungsrelevanz und VAP/Prüfungsvorbebereitung.
Die Vermittlung der Lehrinhalte erfolgt in der medizinischen Terminologie. Die Lehrinhalte werden in Form eines komplexen Lehrsystems vermittelt:
– 20 Lehrordner Fachthemen
– integrierte Arbeitsskripte mit Lernkarten zum jeweiligen Fachthema
– Praktika-Skripte zum jeweiligen Fachthema mit Untersuchungsmethodik

 

Akupunktur-Fachausbildung BDN – Kursstart am 11./12. Mai

Zertifizierte Fachausbildung Akupunktur/TCM im BDN e.V.
Auf der ganzen Welt werden nicht nur von Naturheilkundigen, sondern auch immer mehrvon den Vertretern der allopathischen oder orthodoxen Medizin, die anerkannten und angesehenen Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eingesetzt. Diese begründet sich in den uralten Vorstellungen und praktischen Erfahrungen, die in China gemacht wurden. Diese traditionellen Kenntnisse wurden fortgeschrieben und fanden auch bei uns ihren Eingang.
Das therapeutische Potenzial der TCM zeigte sich damit nicht ausgeschöpft. Es sind vor allem Impulse aus Europa, aber auch aus Asien, die das Anwendungsspektrum des therapeutischen Einsatzes erweiterten und ergänzten. Es zeichneten sich diese als „Akupunktur der Mikrosysteme“ beschriebenen komplementären Methoden durch eine eher europäisch geprägte Denkungsart aus als die aus Asien importierten Vorstellungen.
In der täglichen Praxis zeichnet sich die Integration der Akupunktur über die Mikrosysteme als sinnvolle Ergänzung der klassischen chinesischen Medizin aus, die immer mehr ihrem Stellenwert gerecht wird, gleichwertiger Partner der Klassik zu sein. Die ursprüngliche Traditionelle Chinesische Akupunktur (TCM) sowie auch die therapeutische Anwendung der Mikrosysteme und die damit ermöglichte, integrierte Konzeption sind Gegenstand dieser Ausbildung.
Diese Ausbildung erstreckt sich insgesamt über 2 Jahre mit 396 Stunden theoretischem und praktischem Unterricht.
An 25 Wochenenden werden halbtags am Freitag nachmittag sowie ganztags am Samstag jeweils 14 Unterrichtsstunden abgehalten. Als Abschluss der Ausbildung findet eine Praxiswoche in Perl an der Mosel statt.
Um die entsprechende Praxisnähe zu verwirklichen, wird besonderer Wert auf die praktischen Übungen und den praktischen Unterricht gelegt, die entsprechend dem Unterrichtsstoff einen großen Teil der Seminarzeit einnehmen werden. Um den Unterricht intensiv und effektiv zu gestalten, werden wir in Kleingruppen arbeiten.In größeren Gruppen ist dafür gesorgt, dass jeweils maximal 14 Teilnehmer von einem Tutor betreut werden.

Gesundheitsministerium veröffentlicht einheitliche Leitlinien zur HP-Überprüfung

Das BMG hat fristgerecht zum 22.12.17 die neuen einheitlichen Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärtern im Bundesanzeiger veröffentlicht, die zum 22. März 2018 in Kraft treten.

Bezüglich der Fachinhalte der Überprüfung wurde nun klar formuliert, dass es in der üblichen medizinischen Fachsprache natürlich auch um Behandlungsverfahren geht, denen sich der Berufsanwärter zu stellen hat.
Diese erweiterten Inhalte in den neuen Leitlinien entsprechen der seit 30 Jahren üblichen Durchführung der Überprüfung z.B. im Bundesland Sachsen.
Dabei muß berücksichtigt werden, dass bis 2017 größte Unterschiede in Intensität und Anspruch der Überprüfungen vorhanden waren.
Dies ist nun endlich einheitlich geregelt und entspricht exakt den Vorstellungen  des BDN e.V. von Überprüfungsinhalten für Berufsanwärter.
Zwar sehen wir noch Verbesserungspotential in einzelnen Bereichen, sind jedoch mit der jetzigen Fassung sehr zufrieden.

Der BDN e.V. verfügt über eigene Leitlinien zur HP-Ausbildung, die inhaltlich die Prüfungen der letzten 3 Jahrzehnte in Deutschland widerspiegeln. Dieser Katalog wurde dem Gesundheitsministerium bei der Anhörung zu den neuen Leitlinien im Oktober 2017 übergeben.

Von großem Interesse für alle praktizierenden Kolleginnen und Kollegen ist, dass die invasiven Methoden weiterhin als Überprüfungsinhalt erhalten bleiben.
Bezugnehmend auf unseren Bericht von der Anhörung zu den Leitlinien im Oktober 17 gab es dahingehend Bestrebungen, diese Inhalte für die Überprüfung zu streichen.
Nunmehr ist klargestellt, dass invasive Maßnahmen fester Bestandteil in der Heilpraktiker-Berufsausübung bleiben.

Heilpraktiker stehen für Qualität und Integrität

-Heilpraktiker tragen durch ihre Tätigkeit seit nunmehr bald 80 Jahren zum Wohle der Bevölkerung zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Deutschland bei.

-Heilpraktiker unterliegen neben der Erfüllung gesetzlicher Regelungen der Überwachung im deutschen Gesundheitssystem und helfen meist dort weiter, wo andere medizinische Betreuungen enden.

-Heilpraktiker behandeln  jährlich über 6 Millionen meist chronisch kranke, hauptsächlich  klinisch austherapierte Menschen und bieten durch naturheilkundliche Behandlungen und menschliche Zuwendung wieder Lebensqualität.

-Heilpraktiker nehmen sich Zeit für ihre Patienten und deren gründliche Untersuchung, Diagnosestellung, gesundheitliche Behandlung, Betreuung und Beratung.

-Heilpraktiker erhöhen die Lebensqualität durch Prävention und naturheilkundliche Behandlung. Durch ihre Tätigkeit bieten sich Chancen auf ein lebenswerteres Leben.

-Heilpraktiker unterliegen der Überprüfung durch staatliche Aufsichtsbehörden und besitzen interne Leitlinien und Qualitätsanforderungen zur qualitativen Verbesserung der Patientenversorgung.

-Heilpraktiker tragen durch Ihre Behandlungen dazu bei, ihre Patienten durch Heilmaßnahmen, Änderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, Änderung der psychischen und physischen Lebens- und Gesundheitssituation vor einer weiteren Chronifizierung ihres Leidens zu bewahren.

-Heilpraktiker besitzen zum Wohle ihrer Patienten einen ethischen Verhaltenskodex, eine Berufsordnung und eine Fortbildungs- und Weiterbildungspflicht. De facto lernen Heilpraktiker zur Gefahrenabwehr je nach Vorbildung in der Heilpraktikerausbildung bis zu fünf Jahre, um eine der anspruchsvollsten Prüfungen in Deutschland, die amtsärztliche Überprüfung vor den zuständigen Gesundheitsämtern in den jeweiligen Bundesländern, zu bestehen.

–Heilpraktiker stehen für eine konsequente durch Erfahrung und Wissen geprägte qualitativ hochwertige Heilbehandlung. In der Qualifizierung einzelner Therapierichtungen werden bis zu einer erfolgreichen Beurkundung zertifizierte Kurse und Seminare absolviert.

-Heilpraktiker sind neben der Notfallmedizin, Infektiologie und der klinisch-medizinischen Versorgung alternativlos und arbeiten integriert im Gesundheitssystem auf der Basis gesetzlicher Vorgaben. 

-Heilpraktiker arbeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten und ihrem naturheilkundlichem Wissen zum Schutz und Wohl der Bevölkerung.

BDN-Leitlinien für die Heilpraktiker-Ausbildung

Die internen Leitlinien des Berufsverbandes BDN e.V. für die Heilpraktiker-Ausbildung, Qualifizierung und Zertifizierung werden auf der Basis gesetzlicher Vorgaben und Überprüfungsstandards im Rahmen einer kontinuierlichen Recherchearbeit seit 2003 umgesetzt. Die dem Berufsverband BDN e.V. angeschlossenen Ausbildungseinrichtungen sind zertifizierte Berufsfachschulen, die die Akkreditierungsstandards von Fachkundigen Stellen erfüllen (www.akademie-naturheilkunde.de).
Alle fünf Jahre erscheint die neue Auflage der Leitlinien. Der vorliegende Katalog (Ausgabe 2013) wird zum Heilpraktikertag BDN e.V. am 26. Mai 2018 von der neuen überarbeiteten Ausgabe HP IL3 ersetzt.
Die internen Leitlinien BDN beschränken sich auf die inhaltlichen Mindestanforderungen amtsärztlicher Heilpraktiker-Überprüfungen in Deutschland. Für die Heilpraktiker-AnwärterInnen der Akademie Naturheilkunde/BDN e.V. gelten darüber hinaus die erweiterten Anforderungen mit ca. 10.000 Lernpunkten der im Unterricht enthaltenen Themenbereiche laut Alpha-Skript/Prüfungsrelevanz und VAP/Prüfungsvorbebereitung.
Die Vermittlung der Lehrinhalte erfolgt in der medizinischen Terminologie. Die Lehrinhalte werden in Form eines komplexen Lehrsystems vermittelt:
– 20 Lehrordner Fachthemen
– integrierte Arbeitsskripte mit Lernkarten zum jeweiligen Fachthema
– Praktika-Skripte zum jeweiligen Fachthema mit Untersuchungsmethodik

 

 

Phytotherapie-Fachausbildung BDN – 5 Module Sep-Dez 2018

Phytotherapie (westliche und globale Pflanzen) mit integrierter chinesischer Diagnostik – Fachausbildung Leipzig

In diesem Kurs werden altes bis in die Antike zurückreichendes Kräuterwissen und moderne wissenschaftliche Erkenntnisse von Pflanzenwirkungen in Kombination mit speziellen Diagnoseverfahren (Puls, Zunge, Antlitz) unterrichtet.
Am Ende der Ausbildung ist jeder Teilnehmer in der Lage, eigenständig Pflanzenrezepturen zu vielen Pathologien zu erstellen und individuell auf den Zustand des Patienten anzupassen.

Aufbau des Kurses:

Seminar 1
Geschichte der Phytotherapie in Europa
Vermittlung des klassisch westlichen (antiken) Klassifikationssystems für die Einteilung von Heilpflanzen
Einordnung westlicher Pflanzen gemäß der chinesischen Phytotherapie
Verkostung ausgewählter Heilpflanzen zur praktischen Erfahrung der energetischen und vegetativen Wirkung
Darreichungsformen, Galenik, Zubereitungsarten

Seminar 2
Biochemie als Grundlage von Wirkung
Pflanzeninhaltsstoffe und erste Erarbeitung von Pflanzenprofilen
Dosierung, Indikation, Kontraindikation
Erstellung einer Kräuterrezeptur
Anamnese/Befund mittels chinesischer Diagnostik Zunge, Puls und Einordnung von Krankheitssyndromen
Behandlung von ausgewählten Erkrankungen der Atemwege
Grippale Infekte, Tonsillitis, Sinusitis
Allergische Rhinitis und Konjunktivitis
Asthma bronchiale, Bronchitis
Infektanfälligkeit

Seminar 3
Pflanzenprofile Lunge
Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
Hypertonie – Hypotonie
Rhythmusstörungen und Herzschwäche
Arteriosklerose, Varikosis
Erarbeiten von dazugehörigen Pflanzenprofilen

Seminar 4
Erkrankungen des Verdauungskanals
Gastritis
Colitis
Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Verdauungsinsuffizienz und Dysbiose
Erarbeiten von dazugehörigen Pflanzenprofilen

Seminar 5
Erkrankungen des Urogenitalsystems
Zystitis
Prostatitis, BPH
Dysmenorrhoe
PMS
Menopausale Beschwerden
Erstellen von dazugehörigen Pflanzenprofilen
Behandlung von Erschöpfung und Anämie
Behandlung von Hauterkrankungen
alterativ wirkende Pflanzen
leberprotektiv wirkende Pflanzen

Termine:   21./22. Sep, 05./06. Okt, 19./20. Okt, 09./10. Nov, 14./15. Dez 2018        

Heilpraktiker – Beruf mit Qualität

Die Heilpraktiker/innen üben seit Jahrzehnten ihre Tätigkeit zum Wohle der Patienten aus. Mit der notwendigen Zeit und Zuwendung wird die Qualität der medizinischen Leistung im Sinne des Patientenrechts und des Patientenschutzes angewandt. Heilpraktiker im Berufsverband Deutsche Naturheilkunde e.V. arbeiten mit Fachkompetenz und Sachverstand für ihre Patienten.
Nach Absolvierung der vom Berufsverband geregelten Ausbildung nach festgelegten Leitlinien erfolgt eine staatliche Überprüfung in Theorie und Praxis vor dem zuständigen Gesundheitsamt.
Qualifizierung nach Qualitätssicherungskriterien sind die Maßstäbe der Aus- und Weiterbildung.
Heilpraktiker im Berufsverband BDN e.V. fühlen sich ihrer Berufsethik verpflichtet: 
„Die Tätigkeit des Heilpraktikers umfasst – unabhängig von der jeweiligen Heilmethode – stets die natürliche und unschädliche Behandlung von Patienten, wobei die Erkennung der jeweiligen Krankheitsursache und ihre individuelle Behandlung nach den Grundsätzen der bestmöglichen Heilung und/oder Linderung oberster Grundsatz ist.“

Vorbilder und Wegbereiter in der Geschichte des Heilpraktiker-Berufes in Deutschland sind die volksmedizinische Bewegung des 19. Jahrhunderts durch Kneipp, Schroth, Prießnitz, die geistig-philosophische Bewegung des 18. Jahrhunderts u.a. durch Hegel und Rousseau,das geistige Handeln von Theophrastus Bombastus von Hohenheim, die Lehren der Heilkundigen Frau Hildegard von Bingen,die Impulse, die auf antikes hippokratisches Gedankengut zurückgreifen wie bei Hufeland, das Denken und Vorgehen des Arztes und Begründers der Homöopathie, Samuel Hahnemann, das Arbeiten und Vorgehen der Ärzte Schüssler und Bach, die ganzheitliche Vorgehensweise, Therapie und Diagnostik des Pastors Felke, die Dagnostik des Heilpraktikers Josef Angerer, die Komplexität der ganzheitlichen Diagnostik des Heilpraktikers Josef Scharl, die diagnostische Herangehensweise nach Dr. Reckeweg (Heel), die Forschung  von Dr. Schimmel und Dr. Herget (Pascoe), das geistige Gut der chinesischen traditionellen Medizin, das geistige Gut der indischen, japanischen und fernöstlichen Medizin, das geistige Gut der traditionellen europäischen Medizin, das geistige Gut zahlreicher unbekannter Therapeuten und Diagnostiker der Erfahrungsheilkunde

Die Heilpraktiker in Berufsverbänden besitzen eine gemeinsame Berufsordnung, in welcher die Berufspflichten, Schweigepflicht, Sorgfaltspflicht, Fortbildungspflicht und anderes geregelt ist.
Das Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (HPG) regelt mit dementsprechenden Durchführungsverordnungen den rechtlichen Stand der Heilpraktiker in Deutschland.                                                   

Die Aufgabe der Heilpraktiker besteht darin, durch gezielte Maßnahmen die Heilkraft der Natur und damit die im kranken Menschen selbst vorhandenen Heilkräfte zu aktivieren, um aus einem vorhandenen Ungleichgewicht ein körperlich-seelisches und geistiges Gleichgewicht wiederherzustellen.   
Die therapeutischen und diagnostischen Maßnahmen der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in Deutschland beruhen auf einer ca. 5000 Jahre alten Erfahrungsheilkunde, welche durch objektive und subjektive Heilungserfolge für die betroffenen Patienten messbare, sichtbare und nachvollziehbare Linderung und Heilungserfolge erbracht hat.  

Die Naturheilkunde ist  tief im Bewusstsein der Bevölkerung als wertvolle, überlieferte und durch ständig neue Erfahrung bereicherte Heilkunst verankert. Nach aktuellen Schätzungen konnte in den letzten Jahrzehnten Millionen Menschen in Deutschland durch Leistungen von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern bei chronischen Leiden geholfen werden.
Dort wo die Grenzen anderer medizinischer Bereiche erreicht sind, beginnt die Arbeit der Heilpraktiker.

Schmerztherapie-Fachausbildung BDN

Die Schmerztherapie nach HP Erdmann ist ein kombiniertes Verfahren mit spezifischer Diagnostik, die das gesamte biologische System des Menschen einbezieht.
Inhalte dieser Schmerztherapie sind: Anamnese/Inspektion und Befunderhebung des Schmerzpatienten, Lehre und Praxis der Druckpunktdiagnostik, die Pathophysiognomik, die spezifische Therapietechnik, energetische Schnelltestmethoden, Reflexologie, die Homöosiniatrie, die Komplexmittelhomöopathie,  die Baunscheidttherapie, adjuvante Ernährung, Augendiagnostik,  genetische Präpositionen in der naturheilkundlichen Therapie, Kontraindikationen, Umgang mit Therapiereaktionen-/blockaden, Störfelder und Herde, Hygiene, Anaphylaxie-Prophylaxe.
Die vom Ausbildungsleiter über jahrzehnte erfolgreich angewandte Therapie hat sich besonders bewährt bei degenerativen und entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates, in der Rheumatologie, bei Dispositionen aller Organe, bei allergischer Disposition und atopischen Erkrankungen, in der Autoimmunologie, bei dermatologischen und gastroenterologischen Erkrankungen.

Die Fachausbildung beinhaltet insgesamt 52 Unterrichtseinheiten und ist zertifiziert.
Zugelassen sind Heilpraktiker, Ärzte und Heilpraktiker-Berufsanwärter mit dementsprechendem Nachweis einer absolvierten HP-Ausbildung.